Therapeutisches Wandern
– eine ganzheitliche Erfahrung für Körper, Geist und Seele
Schon beim einfachen Wandern spüren viele Menschen, dass eine schöne Landschaft einen entspannenden und aufhellenden Effekt auf die Stimmung hat. Unterwegs sein in der Natur klärt den Geist, bringt körperliche Entspannung und wirkt auf die Seele ausgleichend. Über Bewegung bringt sich unser Organismus ins Gleichgewicht, baut Spannungen ab und regt unter anderem auch das Wachstum der Gehirnzellen an.
Beim therapeutischen Wandern nutze ich diese positiven Wirkungen in Verbindung mit körperorientierten Interventionen vor allem in der Begleitung von Menschen mit stressbedingten Erkrankungen und traumatischen Erfahrungen.
Erfahrungsbezogene und körperorientierte Übungen zeigen, wie regulative Kräfte wirken und im Alltag genutzt werden können, um wieder flexibel auf die Herausforderungen des täglichen Lebens reagieren zu können. Diese Kombination fördert durch Stärkung unserer Eigenwahrnehmungsfähigkeit nachhaltig den Zugang zu neuen Handlungsmöglichkeiten und kann wesentlich zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit beitragen.
Für menschen mit
- Psychosomatischen Erkrankungen
- Posttraumatischem Belastungsstörung
- krisenhaften Lebensereignissen
- Schocktrauma (durch OP`s, Übergriffe, Gewalt, Unfälle u.ä.)
- Bindungstrauma
- stressbedingten Erkrankungen
- Depressionen
- Angststörungen
- Burnout
- sowie zur Burnout Prävention und Rückfall Prophylaxe
- Schlafstörungen
- Stimmungslabilität
- für Familien mit AD(H)S Kindern im Rahmen des Eltern & Kind
- Trainings MaX
und wird oft begleitend zur psychotherapeutischen Behandlungen eingesetzt.
Therapeutisches Wandern in der Gruppe
Therapeutisches Wandern verbindet den Erfahrungsraum Natur mit körperorientierten Interventionen und setzt diese intensive Erfahrung in bewussten Kontrast zu den Gewohnheiten des Alltäglichen. In unbekannter Umgebung, mit Abstand zum alltäglichen Leben, können wir leichter zur Ruhe kommen und sind mehr im Kontakt mit uns selbst.
Die verschiedenen Themen-Seminare des Therapeutischen Wanderns ermöglichen individuell fehlende Ressourcen neu aufzubauen und zu stabilisieren mit dem Ziel, die Selbstregulierungsfähigkeit des Nervensystems zu unterstützen und auszubauen. Teilnehmer lernen die Mechanismen der Stressreaktion im Körper zu verstehen und die Ladungen von Stressenergie in kleinen Schritten abzubauen.
In der Gruppenarbeit gilt die Aufmerksamkeit nicht so sehr den zu Grunde liegenden Ereignissen, sondern vielmehr den Lösungen. Durch erfahrungsorientiertes Lernen bauen sich innere neue Erfahrungen auf, die dem Nervensystem helfen Stress langsam abzubauen und die dadurch entstandenen körperlichen und psychischen Symptome aufzulösen.
Die Wanderungen sind von einem erfahrenen Wanderführer begleitet, damit meine volle Aufmerksamkeit jederzeit der Gruppe gelten kann. Auch immer mit dabei ist mein Therapiehund Alina. Sie unterstützt die Seminararbeit auf ihre instinktive Weise – besonders in der Arbeit mit Grenzen und im Herstellen von Kontakt.
Mitunter arbeite ich auch während des Seminars einzeln. Diese individuelle Arbeit findet immer abseits der Gruppe statt. Die Teilnehmer profitieren untereinander voneinander. Es entsteht immer eine Gruppendynamik, welche von gegenseitigem Mitgefühl und Verständnis geprägt ist.
Die Workshops unterstützen zu Beispiel
- Eine bessere Körperwahrnehmung zu entwickeln
- Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und anderen vermitteln zu können
- Bei nachhaltiger Stressbewältigung
- Sich abgrenzen zu können und sein eigenes Limit wahrzunehmen
- Sich Raum nehmen zu können
- Gut mit sich selbst und anderen Menschen im Kontakt zu sein