Körperorientierte Traumatherapie
Trauma ist der Verlust von Verbindung
Wie gut ein Trauma verarbeitet werden kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Nicht jedes traumatische Ereignis zieht eine Traumafolgestörung nach sich. Manchmal wird es als belastendes Ereignis verarbeitet und integriert. Das geschieht in Abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Lebensalter, Art, Ausmaß und Schwere der Traumatisierung, der Resilienzfähigkeit, dem sozialem Umfeld und vom Erleben von Unterstützung und Beistand.
Es ist erwiesen, dass traumatische Erfahrungen im Körpergedächtnis gespeichert werden und sowohl psychische als auch körperliche Beschwerden hervorrufen können. Das führt oft dazu, dass Betroffene nicht mehr im Kontakt mit sich selbst und anderen Menschen sind.
Problematisch wird es dann, wenn der Mensch die zum Überleben mobilisierte hohe Stressenergie nicht wieder abbauen kann z.B. wenn das entsprechende Ereignis nicht verarbeitet werden kann.
Der Organismus reagiert weiterhin auf die Bedrohung der Vergangenheit, obwohl das traumatische Ereignis bereits zum Teil Jahre zurückliegen kann. Dann spricht man dann von einer Traumafolgestörung.
Es gibt unterschiedliche Arten von Traumatisierungen.